Die Gelenkwelle gehört zu den am stärksten beanspruchten Bauteilen am Anbaugerät. Trotzdem wird sie beim Schmieren oft vernachlässigt. Wer die Gelenkwelle regelmäßig und richtig schmiert, verhindert Verschleiß an Kreuzgelenk und Profilrohr und vermeidet teure Ausfälle mitten in der Saison.
Typische Fehler beim Schmieren der Gelenkwelle
- Schmierung nur zu Saisonbeginn: Maßgeblich sind die Betriebsstunden, nicht der Kalender.
- Profilrohr vergessen: Die Kreuzgelenke werden geschmiert, die Schiebeprofile bleiben trocken und fressen sich fest.
- Falsches Fett: Ein zu weiches Mehrzweckfett hält hohe Belastungen nicht aus.
Das richtige Schmierintervall für die Gelenkwelle
Richten Sie das Schmierintervall nach der Herstellerangabe und nach der tatsächlichen Einsatzintensität. Je nach Hersteller und Baureihe sind teils schon nach 8 Betriebsstunden Nachschmierungen vorgesehen. Im Dauereinsatz, bei Staub oder Nässe sollten Sie das Intervall zusätzlich verkürzen.
Kreuzgelenk und Profilrohr richtig schmieren
- Fahren Sie alle Schmiernippel ab, auch die schwer erreichbaren.
- Schmieren Sie das Kreuzgelenk, bis frisches Fett an allen Dichtungen austritt.
- Ziehen Sie die Gelenkwelle auseinander und fetten Sie die Profilrohre über die ganze Länge ein.
- Vergessen Sie die Lagerringe des Schutzrohrs nicht.
- Verwenden Sie ein belastbares Fett nach Herstellervorgabe, meist ein EP-Fett der Klasse NLGI 2.
Fazit
Wer die Gelenkwelle konsequent nach Schmierintervall schmiert, verlängert ihre Lebensdauer spürbar und vermeidet teure Folgeschäden am Kreuzgelenk.
Sie suchen das passende Fett oder Ersatzteile für Ihre Gelenkwelle? Wir beraten Sie gerne.

Regina

